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Elektrische StraßenbahnenRasante Fortschritte in der technischen Entwicklung, die den Einsatz elektrischer Energie auch für motorische Antriebe spätestens ab den 1890er Jahren wirtschaftlich ermöglichten und steigende Fahrgastzahlen mit wachsenden Anforderungen an den öffentlichen Verkehr beendeten das Kölner Pferdebahnzeitalter im beginnenden 20. Jahrhundert.

Im Jahr 1900 übernahm die Stadt Köln die private Pferdebahngesellschaft. Die neu gegründeten „Bahnen der Stadt Cöln“ begannen sofort mit den Arbeiten für die Elektrifizierung - zeitgenössisch Elektrisierung - des Bahnbetriebs und dies höchst erfolgreich.

Bereits am 15. Oktober 1901 fuhr die erste „Elektrische“ auf Teilstrecken des Ringes, des Kölner Prachtboulevards, und auf der Uferstrecke zwischen Dom und Zoo. Das Modernisierungsprogramm wurde in beeindruckender Geschwindigkeit weitergeführt.

Schon im Sommer 1902 verband die „Brückenbahn“ die bislang getrennten Bahnnetze beider Rheinseiten. Bis Februar 1903 waren sämtliche Pferdebahnlinien mit Ausnahme der Linie über die Florastraße auf elektrischen Betrieb umgestellt. 1907 musste auch diese letzte Pferdebahnverbindung dem technischen Fortschritt weichen, hier übernahmen nun Motorbusse den öffentlichen Verkehr.

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